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Corona-Virus: Aktuelle Informationen aus der Sparte "Leben" 

Bitte beachten Sie: Im Falle einer Ausweitung der Epidemie und sich daraus ergebender neuer Erkenntnisse werden diese Informationen laufend angepasst. Bitte informieren Sie sich daher regelmäßig über eventuelle Aktualisierungen.

27.08.2020: Angebot für befristete Beitragsaussetzung endet

Für akute Zahlungsengpässe in der Corona-Krise hatten wir - zeitweise, bis auf Widerruf - eine Sonderlösung angeboten: Eine befristete Beitragsaussetzung (bBA) für bis zu sechs Monate.
Betroffene Kunden mit LV-Produkten von Continentale und EUROPA, als auch in der Betrieblichen Altersversorgung konnten das Angebot ab März nutzen. 


Diese Sonderlösung zur befristeten Beitragsaussetzung (bBA) bieten wir ab sofort nicht mehr an.


Falls Sie Kunden mit Zahlungsengpässen um Hilfe bitten, stehen weiterhin alle unsere üblichen Hilfen bereit, wie sie auch in den Bedingungen zu finden sind. Kunden die unsere Sonderlösung bereits genutzt haben, erhalten ihre zugesagte Beitragsaussetzung, wie mit uns vereinbart.

Hinweise zu Antragsstellung und Leistungsprüfung (Stand 31.03.2020)

Derzeit ergeben sich aus der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie keine abweichenden Regelungen oder Verpflichtungen in der Antragstellung, der Risikoprüfung und der Leistungsprüfung. Selbstverständlich gelten auch aktuell die vorvertraglichen Anzeigepflichten im Rahmen der Antragstellung, unter denen bekannte Beschwerden, ärztliche Untersuchungen und Vorerkrankungen anzugeben sind. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier:

Gibt es Besonderheiten bei der Antragstellung in Zeiten von Corona? Gibt es Einschränkungen beim Abschluss einer Risikolebensversicherung?

Im Falle einer nicht vorhandenen und nicht bekannten Covid-19-Infektion: nein. Selbstverständlich gelten auch aktuell die vorvertraglichen Anzeigepflichten im Rahmen der Antragstellung, unter denen bekannte Beschwerden anzugeben sind.

Bei Angabe bestimmter Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge, chronischen Lebererkrankungen, Diabetes mellitus oder Krebserkrankungen, kann es dazu kommen, dass wir weitere Angaben benötigen.

Sollte sich eine Risikoprüfung, zum Beispiel wegen ausbleibender ärztlicher Untersuchungsberichte, verzögern, kann es erforderlich werden, beim Kunden eine Bestätigung eines unveränderten Gesundheitszustandes oder alternativ Angaben zu zwischenzeitlichen Veränderungen zu erfragen.

Ist der Antragsteller Existenzgründer oder Selbständiger / Freiberufler in bestimmten Branchen, wie zum Beispiel im Hotel- und Gastronomiegewerbe oder in der Tourismusbranche, erfolgt eine besondere Einzelfallprüfung des Antrages, um adäquaten Versicherungsschutz zu bieten.

Muss ich bei Antragstellung angeben, wenn ich mich zum Zeitpunkt der Antragstellung freiwillig in Corona-Quarantäne befinde oder befand?

Wenn keine Beschwerden oder keine AU vorliegt bzw. vorlag: nein. 

Muss ich bei Antragstellung angeben, wenn ich mich zum Zeitpunkt der Antragstellung auf Anordnung in Corona-Quarantäne befinde oder befand?

Sofern die Quarantäne in irgendeiner Form mit einer ärztlichen Behandlung oder Beratung einhergeht: ja. Ansonsten, zum Beispiel als reine Schutzmaßnahme durch Anordnung des Arbeitgebers: nein.

Muss ich den kürzlich zurückliegenden Aufenthalt in einem Corona-Risikogebiet bei einer Antragstellung angeben?

Nein.

Hat eine ausgeheilte Covid19-Erkrankung Auswirkungen auf die Annahmepolitik?

Nein, nach derzeitigem Wissensstand ist eine Normalannahme möglich.

Was ist, wenn die zu versichernde Person nach Antragstellung aber vor Policierung von einer Erkrankung Kenntnis erlangt?

Hier gelten die üblichen Regelungen zur vorvertraglichen Anzeigepflicht. Aufgrund von Covid-19 ergeben sich dadurch keine Änderungen.

Wird bei Covid-19-Erkrankung eine eventuell vereinbarte vorgezogene Todesfall-Leistung fällig?

Hier gelten die genannten Bedingungen des jeweiligen Vertrages. Sofern ein Arzt bestätigt, dass der betroffene Kunde im Laufe der nächsten 12 Monate versterben wird: ja. Ansonsten: nein.

Wird eine Todesfall-Leistung fällig, wenn der Tod aufgrund einer Covid-19-Erkrankung eintritt?

Wenn der Tod gemäß den vereinbarten Vertragsbedingungen, also vor allem während der Versicherungsdauer, eintritt: ja. Eine gesonderte Pandemieklausel existiert nicht.

Wird oder kann die Corona-Krise Auswirkungen auf die Prämienkalkulation entwickeln?

Das kann man derzeit noch nicht vorhersehen, dazu liegen aktuell noch zu wenig valide Daten vor, um bereits solche Auswirkungen abschätzen zu können.

Weitere Optionen bei Zahlungsschwierigkeiten (Stand: 25.03.2020)

Bitte beachten Sie: In Einzelfällen kann es abweichende Regelungen zu den beschriebenen Optionen geben, die sich aus den jeweiligen Tarifbedingungen ergeben!

Beitragsstundung

Eine Beitragsstundung ist bis zu sechs Monate zinslos möglich. Der Versicherungsschutz bleibt für die Dauer der Stundung erhalten. Voraussetzung für eine Beitragsstundung ist, dass die Beiträge in den vorhergehenden 12 Monaten vertragsgemäß geleistet wurden und nach Ablauf der Stundung die verbleibende Beitragszahlungsdauer des Vertrages noch mindestens ein Jahr beträgt.

Zum Ende der gewünschten Beitragsstundung gibt es folgende Optionen:

  • Nachzahlung gestundeter Beiträge vom Kunden: Die Nachzahlung kann in einer Summe oder ratierlich und zinslos über bis zu 24 Monate erfolgen.
  • Nachzahlung gestundeter Beiträge durch Verrechnung: Die Nachzahlung kann durch Verrechnung mit einem vorhandenen Vertragsguthaben, angesammeltem Überschussguthaben oder Deckungskapital (bei biometrischen Produkten) erfolgen.
  • Nichtzahlung gestundeter Beiträge und/oder Beitragsfreistellung: Sollte keine Nachzahlung der gestundeten Beiträge erfolgen und auch keine Inanspruchnahme der Verrechnungsmöglichkeit möglich sein, zum Beispiel wegen einem zu geringem vorhandenem Guthaben, kann der Versicherungsschutz reduziert werden. Bei einer zusätzlichen Nichtweiterzahlung der laufenden Beiträge kommt es zu einer Beitragsfreistellung des Vertrages.

Hinweis: Im Rahmen der Vereinbarung einer Beitragsstundung erfolgt zunächst keine Provisionsrückbelastung. Sollten gestundete Beiträge nach der Stundungsfrist nicht ausgeglichen werden, kann es bei Reduzierungen der vergütungsrelevanten Beitragssumme ggf. zu Provisionsrückbelastungen kommen.

Beitragspause

Eine Beitragspause ist bis zu sechs Monate möglich. Der Versicherungsschutz besteht für diese Zeit nicht. Voraussetzung für eine Beitragspause ist, dass die Beiträge in den vorhergehenden 12 Monaten vertragsgemäß geleistet wurden. Nach Ablauf der Frist für die Beitragspause leben die Beitragszahlungspflicht und der Versicherungsschutz ohne erneute Risikoprüfung wieder auf.

Hinweis: Bei einer Beitragspause erfolgt eine Provisionsrückbelastung, sofern der Vertrag sich noch in einer Stornohaftzeit befindet und sich die vergütungsrelevante Beitragssumme reduziert.

Beitragsreduktion (Herabsetzung des Beitrags)

Die Höhe des zu zahlenden Beitrags kann herabgesetzt werden. Durch die Herabsetzung des Beitrags verringern sich die versicherten Leistungen nach anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik.

Eine Wiederanhebung nach Herabsetzung des Beitrags im Rahmen der bedingungsgemäßen Regelungen ist möglich.

Hinweis: Bei Beitragsreduktion erfolgt eine Provisionsrückbelastung, sofern der Vertrag sich noch in der Stornohaftzeit befindet und sich die vergütungsrelevante Beitragssumme reduziert.

Vorzeitige Beitragsfreistellung (befristet und unbefristet)

Die Beitragsfreistellung eines Vertrags ist möglich. Bei Beitragsfreistellung erfolgt ein Abzug in Höhe von i.d.R. 60 Euro. Eine befristete Beitragsfreistellung kann für maximal 36 Monate vereinbart werden.

Eine Wiederinkraftsetzung nach vorzeitiger Beitragsfreistellung ist im Rahmen der bedingungsgemäßen Regelungen möglich.

Hinweis: Bei vorzeitiger Beitragsfreistellung erfolgt eine Provisionsrückbelastung, sofern der Vertrag sich noch in der Stornohaftzeit befindet und sich die vergütungsrelevante Beitragssumme reduziert.

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